Aktive Galerien - ein abwechslungsreiches Kunstwochenende steht bevor.
 

In Wien findet seit Donnerstag, 12. Mai, die Parallel Editions 02 im Semperdepot statt.
Infos und Tickets unter www.parallelvienna.com

Von Donnerstag bis Samstag läuft auch der Vienna City Gallery Walk in verschiedenen Bezirken Wiens.
Infos zum Programmangebot und den geführten Touren unter www.gallerywalk.at

In Graz wird wieder das Gallery Weekend veranstaltet.
Infos und Programm unter www.galerientage-graz.at

Ein Leben voller Kunst also, das von den vielen großen und kleinen Galerien organisiert und bespielt wird.

Eine neue Galerie - Eva Presenhuber eröffnet Dependence in Wien

Galerie Eva Presenhuber mit Standorten in Zürich und New York, präsentiert mit Between Us Space die sechste Einzelausstellung des österreichischen Künstlers Tobias Pils und die erste Ausstellung in der neuen Galerie in Wien. Between Us Space zeigt auch eine Intervention des österreichischen Künstlers Gerwald Rockenschaub.

Tobias Pils malt Bilder, die sich anfühlen wie schlafwandlerische Tänze. Allein aus Schwarz, Weiß und Grautönen entstehen traumartige Szenen, aus denen sich Figuren wie Geister herausschälen. In seinen neuen Arbeiten sind das vor allem Pferde, aber auch ein einzelner Reiter, eine schwangere Frau oder eine Reihe alter Männer mit merkwürdigen Masken treten auf. Doch keine dieser Figuren scheint wirklich anwesend zu sein: Es sind Wesen an der Schwelle zwischen dem Hier und Jetzt, zwischen Vergangenheit und Erinnerung, zwischen Vorahnung und Vergessen. Ihre Präsenz drängt beinahe körperlich aus den Bildern heraus – und doch sind die Figuren nicht greifbar, lassen sich weder festhalten noch in Erzählungen einordnen. Narrative gibt es nicht, jedes Motiv steht für sich. Dabei entstehen immer wieder optische Verschränkungen, aus denen sich Wimmelbilder ergeben: überbordende, teils sich überschneidende Ereignisse, die rätselhaft in der Luft hängenbleiben.

Between Us Space lautet der Titel seiner neuen Ausstellung in der Galerie Eva Presenhuber. Tatsächlich empfinden wir eine gewisse Distanz zu dem, was auf den Bildern zu sehen ist. Die hohlen Pferdekörper wirken mystisch beseelt, der hagere Reiter hoch zu Ross vor leerem Hintergrund erscheint wie eine ferne Lichtgestalt. Tobias Pils lässt uns nie ganz eintreten in seine Welt inszenierter Momente, in denen Figuren eher bei sich bleiben statt mit den Betrachtenden zu interagieren. Zugleich entsteht durch diese Distanz ein klarerer Blick – statt einzutauchen und uns in ihnen zu verlieren, werden wir gewahr, was wir auf den Bildern sehen und wie wir auf sie reagieren. Sehen, betrachten, überhaupt der Blick spielt für Pils eine wichtige Rolle: Immer wieder tauchen auf den Bildern Augäpfel auf, die wie überdimensionale Köpfe auf Körpern sitzen. Sie drehen und wenden sich an andere Figuren im Bild, aber nicht nach außen, zu denen, die sie betrachten.

Zusätzlich zu den neuen Bildern sind in der Ausstellung Zeichnungen zu sehen, die Pils „Meditationen“ auf seine Bilder nennt und die sich auf japanische Shungas beziehen – explizite erotische, „geheime“ Bilder, die ihren Ursprung in der Edo-Zeit haben. Bei Pils wird die erotische Komponente, die fragmentarisch erkennbar ist, in Skizzen transformiert, die die maskenhaften Grundzüge seiner Geisterwesen tragen.

Darüber hinaus lässt Pils die Wände seiner Ausstellung von dem Künstler Gerwald Rockenschaub geometrisch bunt gestalten. Das Thema von Nähe und Distanz, mit dem seine Bilder jonglieren, wird somit durch den Ausstellungsraum selbst noch einmal zusätzlich untermalt.
(Unterlage: Pressetext der Galerie / Foto: Jorit Aust)

Galerie Eva Presenhuber
1010 Wien, Liechenfelsgasse 5
www.presenhuber.com

 

Vom 25. - 27. März 2022 fand zum zweiten Mal die SPARK Art Fair in Wien statt

39 Galerien aus Österreich waren dabei, zusätzlich wurden wieder kuratierte Sektionen zu den Bereichen Fotografie, "Spark Expanded" und "Die vierte Wand" gezeigt, in denen 28 Einzelpräsentationen zu sehen waren. Veranstaltungsort war erneut die Marxhalle.

Folgende Mitglieder des Galerienverbandes waren auf der SPARK 2022 vertreten

ALBA Gallery (AT) / Christiane Peschek (AT) - Charim Galerie (AT) / Dorit Margreiter (AT) - Charim Galerie (AT) / Scott Clifford Evans (US) – THE FOURTH WALL - Christine König Galerie (AT) / Maruša Sagadin (SI) - Crone (AT) / Daniel Lergon (DE) - Crone (AT) / Oswald Stimm (AT) – EXPANDED - Croy Nielsen / Benoît Maire (FR) -E X I L E (AT) / Siggi Hofer (IT) – THE FOURTH WALL - Ernst Hilger Galerie (AT) / Jakob Kirchmayr (AT) - FELIX GAUDLITZ (AT) / Halvor Rønning (NO) - Gabriele Senn Galerie (AT) / Adrian Buschmann (PL) - Galerie Elisabeth & Klaus Thoman (AT) / Maria Brunner (AT) - Galerie Elisabeth & Klaus Thoman (AT) / Michael Kienzer (AT) – EXPANDED - Galerie Kandlhofer (AT) / Alexander Basil (RU) - Galerie Kandlhofer (AT) / Nana Mandl (AT) – THE FOURTH WALL - Galerie Konzett (AT) / Wang Yun (AT) - Galerie Krinzinger (AT) / Martin Walde (AT) - Galerie Krinzinger (AT) / Brigitte Kowanz (AT) - EXPANDED - Galerie Martin Janda (AT) / Melanie Ebenhoch(AT) - Galerie Martin Janda (AT) / Tania Pérez Córdova (MX) – EXPANDED - Galerie MEYER*KAINER (AT) / Anita Leisz (AT) - Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder (AT)/ Daniel Knorr (RO) - Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder (AT)/ Sonia Leimer (IT) – EXPANDED - Galerie Reinthaler (AT) / Florian Nährer (AT) - Galerie Sophia Vonier (AT) / Johanna Binder (AT) - Galerie3 (AT) / Margot Pilz (NL) - Georg Kargl Fine Arts (AT) / Liddy Scheffknecht (AT) – PHOTOGRAPHY - Georg Kargl Fine Arts (AT) / Mercedes Mangrané (ES) - Knoll Galerie Wien + Budapest (AT/HU) / Paul Horn (AT) - KOENIG2 by_robbygreif (AT) / Simon Lehner (AT) - THE FOURTH WALL - Krinzinger Schottenfeld (AT) / Linus Riepler (AT) - THE FOURTH WALL - Krobath Wien (AT) / Elisa Alberti (IT) - Krobath Wien (AT) / Sofie Thorsen (DK) – THE FOURTH WALL - L.art Galerie (AT) / Robert Schaberl (AT) - LAYR (AT) / Evelyn Plaschg (AT) - LAYR (AT) / Stano Filko (SK) – EXPANDED - Lukas Feichtner Galerie (AT) / Albana Ejupi (XK) - MAM Mario Mauroner Contemporary Art Salzburg (AT) / Anouk Lamm Anouk (AT) - Raum mit Licht (AT) / Onka Allmayer-Beck (AT) - rauminhalt_harald bichler (AT) / Gilbert Bretterbauer (AT) – THE FOURTH WALL - Silvia Steinek Galerie (AT) / Olga Georgieva (BG) - Smolka Contemporary (AT) / Hubert Schmalix (AT) - SOPHIE TAPPEINER (AT) / Lone Haugaard Madsen (DK) - SUPPAN (AT) / Michael Ornauer (AT) - Wienerroither & Kohlbacher (AT) / Elke Silvia Krystufek (AT) - Galerie Hubert Winter (AT) / Simone Fattal (SY) - WONNERTH DEJACO (AT) / Axel Koschier (AT) – THE FOURTH WALL - WONNERTH DEJACO (AT) / Robert Lettner (AT) - Zeller van Almsick (AT) / Michael Fanta (AT)

 

 

Brigitte Kowanz
13 04 1957 – 28 01 2022

Wir trauern um die einzigartige Künstlerin und langjährige Freundin Brigitte Kowanz.
Brigitte Kowanz schenkte uns allen Kunst, die stets den Puls der Zeit erfasste und deren Relevanz in die Zukunft strahlt. 
Sie war eine stete Quelle der Inspiration und Mentorin für viele Generationen an jungen Künstler*innen.
Sie hat das Unsichtbare für uns sichtbar gemacht.

Wir danken Brigitte Kowanz für die wunderbare Zusammenarbeit,
wir werden sie sehr vermissen und ihre Ideen und Werke auch weiterhin mit Respekt und Bewunderung vermitteln.

Ursula und Thomas Krinzinger
Lisa Pehnelt & Team


Brigitte Kowanz, 2017, photo by Tamara Rametsteiner, courtesy Galerie Krinzinger

 

Text von Adrian Kowanz

 
Die österreichischen Galerien und Kunsthändler*innen
wünschen allen Kund*innen und Freund*innen
alles Gute für ein gesundes Jahr 2022

Foto: Johannes Stoll, © Belvedere, Wien
Egon Schiele "Kauerndes Menschenpaar (Die Familie)", unvollendet, 1918

 

Öffnungszeiten am Samstag 18. und Sonntag 19. Dezember 2021
Galerien und Kunsthandel in ganz Österreich halten für Sie offen


Galerie artdepot, Innsbruck, Karin Pliem, 2021
 

Zusätzlich zu den üblichen Öffnungszeiten am Samstag haben nachstehende Galerien offen
 
Samstag, 18. Dezember

Galerie 3
Alter Platz 25
9020 Klagenfurt
+43 650 3195591
www.galerie3.com
10:30 - 12:30 Uhr

Croy Nielsen
Parkring 4
1010 Wien
+43 676 653 00 74
https://croynielsen.com
11 - 18 Uhr

Galerie Martin Janda
Eschenbachgasse 11
1010 Wien
+43 1 585 73 71
www.martinjanda.at
11 – 16 Uhr

L art Galerie (vormals Galerie Weihergut)
Linzergasse 25
5020 Salzburg
+43 662 87 91 19
www.l-art.at
10 - 16 Uhr

LAYR
Seilerstätte 2
1010 Wien
+43 1 945 17 91
www.emanuellayr.com
12-18 Uhr

Zeller van Almsick
Franz-Josefs-Kai 3
1010 Wien
+43 699 1088 19 84
www.zellervanalmsick.com
12 - 18 Uhr

Galerie bei der Albertina
Lobkowitzplatz 1
1010 Wien
+43 1 513 14 16
www.galerie-albertina.at
11 - 17 Uhr

SOPHIE TAPPEINER
An der Hülben 3
1010 Wien
+43 664 88 92 96 21
http://www.sophietappeiner.com
12 - 18 Uhr

Samstag 18. Dezember und Sonntag 19. Dezember

Amart Galerie
Halbgasse 17
1070 Wien
+43 676 468 1896
www.amart.at
11 - 18 Uhr

Artmark Vienna
Singerstrasse 17 (Palais Rottal)
1010 Wien
+43 660 901 03 31
www.artmark.at
11 - 18 Uhr

Lukas Feichtner Galerie
Seilerstätte 19
1010 Wien
+43676 338 71 45
http://www.feichtnergallery.com
12 - 18 Uhr

GALERIE GERALD HARTINGER
Spiegelgasse 21/4
1010 Wien
+431 5123650 
www.galerie-hartinger.at
Sa 11 - 16 Uhr / So 12 - 16 Uhr

Knoll Galerie Wien
Gumpendorferstr 18
1060 Wien
+43 1 587 50 52
http://www.knollgalerie.at
13 - 18 Uhr

Galerie artdepot 
Riesengasse 8 / Altstadt
6020 Innsbruck
+43 650 553 1985
www.artdepot.co.at
Sa 10 - 13 Uhr / So 11 - 18 Uhr

Galerie 422
An der Traunbrücke 9-11
4810 Gmunden
+43 7612 626680
www.galerie422.at
Sa 10 - 16 Uhr / So 10 - 18 Uhr

Galerie V&V
Bauernmarkt 19
1010 Wien
+43 1 535 63 34
www.kunstnet.or.at/v+v
Sa 12 - 18 Uhr / So 12 - 18 Uhr

Sonntag 19. Dezember

C.A. Contemporary Fine Arts Gallery
Ballgasse 8
1010 Wien
+43 681 106 067 46
http://www.cacontemporary.com
13 - 18 Uhr

zs art galerie
Westbahnstraße 27-29
1070 Wien
+43 1 895 93 95-19
http://www.zsart.at
14 - 18 Uhr

 

BMKÖS/Mayer: Zusätzliche 600.000 Euro für Museumsankäufe bei österreichischen Galerien

Wien (OTS) - Von den Museen zu den Galerien zu den Künstler:innen: Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) verdoppelt Budget für Galerienförderung durch Museumsankäufe auf rund 1,2 Mio. Euro.

Aufgrund der anhaltenden Gesundheitskrise stehen die Galerien weiterhin vor großen Herausforderungen, da sich – auch durch die Absage von Vernissagen und internationaler Messen – der Verkauf von Kunst als schwierig erweist. Das BMKÖS reagiert darauf und verdoppelt die derzeitigen Fördermittel um 600.000 Euro. Die Hälfte davon soll für Ankäufe von Werken von „emerging artists“ in jüngeren und innovativen Galerien aufgewendet werden. Die Mittel dazu müssen seitens der geförderten Museen – anders als sonst – nicht aufgestockt werden. Die Ankäufe müssen bis zum 31. März 2022 getätigt werden. Die erhöhte Förderung gilt für das Jahr 2021.

„Die Galerienförderung durch Museumsankäufe ist ein bewährtes Förderinstrument des Bundes im Bereich Bildende Kunst und hat seit Anbeginn rund 10,5 Mio. Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. Die aktuelle Maßnahme ist mir besonders wichtig, weil sie gleich drei Gruppen im Bereich Bildender Kunst in direkter und indirekter Weise fördert. Es ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der österreichischen Galerienlandschaft, es ist eine zusätzliche Einnahme- und Positionierungsmöglichkeit für Künstlerinnen und Künstler und es ist ein Anreiz für die Museen für ihre Sammlungen mehr österreichische zeitgenössische Kunst zu erwerben – von der Zuwendung profitieren alle“, erklärt Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer.

„Das Kulturressort unterstützt seit vielen Jahren Bundes- und Landesmuseen mit Zuschüssen für Ankäufe österreichischer Kunst aus österreichischen Galerien. Mit Hilfe der Galerienförderung, die von der Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste für das mumok darüber hinaus großzügig für Ankäufe auch von internationalen Künstlerinnen und Künstlern in österreichischen Galerien aufgestockt wird, konnte das mumok seine Sammlung durch Werke oder Werkblöcke junger wegweisender, aber auch etablierter Künstlerinnen und Künstler erweitern und ergänzen. Ich freue mich sehr, dass die Staatssekretärin sich entschieden hat, die Galerienförderung in diesem für uns alle schwierigen Jahr zu verdoppeln und bedanke mich von ganzem Herzen für diese Unterstützung“, so Karola Kraus, Generaldirektorin mumok.

„Als Vorsitzender des Verbandes österreichischer Galerien moderner Kunst freue ich mich und begrüße diese Initiative sehr. Die Erhöhung dieser bewährten Förderung stellt einen großen Gewinn für die Künstlerinnen und Künstler, die Museen und die Galerien dar. Ich bedanke mich im Namen der österreichischen Galerien zeitgenössischer Kunst bei Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer für diese Initiative, die gerade in diesem Moment außerordentlich wichtig ist“, so Martin Janda, Vorsitzender des Verbands österreichischer Galerien moderner Kunst.

Die aktuelle Förderung für Museumsankäufe bei Galerien ist ein weiteres Instrument zur Unterstützung und Stärkung der österreichischen Galerien. Ihr geht die Ende 2020 ausgeschriebene Digitalisierungsförderung über 150.000 Euro für zeitgenössische Galerien voraus, die eine Weiterentwicklung der Online-Kommunikations- und Vertriebswege der österreichischen Galerien zum Ziel hatte. Insgesamt wurden 40 Galerien mit rund 145.000 Euro gefördert. Zudem gingen im Rahmen des Neustart-Förderprogramms „Publikum“ rund 115.000 Euro an Galerien; bei der Auslandsmesseförderung für Galerien wurden 2021 bis dato rund 200.000 Euro ausgeschüttet.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
Mag. Heike Warmuth
Pressesprecherin der Staatssekretärin für Kunst und Kultur
+43 6646104501
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.bmkoes.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ODS0001

 

Wien startet in den Kunstherbst 2021 mit Messen und dem curated by Festival

Früher und umfangreicher als sonst startet heuer der Kunstherbst in Wien.

Den Beginn macht schon vom 30. August bis 5. September (12 - 18 Uhr) Haus Wien, diesmal am Standort Oststation am Kempelenpark, Quellenstraße 2, 1100 Wien

Haus ist ein kollaborativ organisiertes, nicht-kommerzielles Ausstellungsformat in Wien, welches in einem vergleichsweise kleinen, intimen, gemeinschaftlichen, jedoch zugleich diskursiven und offenen Rahmen junge internationale und lokale Kunsträume, Projekte, Galerien und Künstler:innen sowie ein engagiertes Publikum und Akteur:innen der Kunst und Kultur zusammenbringt, um die Arbeit aufstrebender Künstler:innen zu fördern.
Alle Infos zu Besuch und TeilnehmerInnen unter https://2021.haus.wien/de/besuch/

Weiter geht es mit der Vienna Contemporary unter dem Motto "Die Stadt als künstlerischer Raum" vom 2. bis 5. September. 
viennacontemporary eröffnet den österreichischen Kunstherbst mit einer außergewöhnlichen Woche, die alle künstlerischen Einheiten und Facetten Wiens zusammenführt: Wiener Galerien, die zum ersten Mal nach der Sommerpause wieder öffnen, Führungen, Talks und verschiedene künstlerische Interventionen in der Stadt.

Vom 2. bis zum 5. September 2021 präsentiert viennacontemporary ausgewählte Galerien aus Zentral- und Osteuropa sowie ZONE1 in der beeindruckenden Alte Post, die derzeit umfassend renoviert wird.

Die Messe kooperiert mit dem Galerienfestival Curated by und zieht in diesem Jahr bewusst in die Stadt hinein, wo sie ein breites Angebot an Führungen zu Wiener Galerien, darunter 14 invited by vc-Galerien, tägliche Talks in der viennacontemporary lounge@Xpedit und eine besondere Performance im stadtbekannten Amalienbad bietet.

curatey by

Das curatey by Festival führender Wiener Galerien mit internationalen KuratorInnen findet heuer vom 4. September bis zum 2. Oktober statt. In den 24 teilnehmenden Galerien wird ein umfangreiches und außergewöhnliches Ausstellungsprogramm angeboten, das mit den anderen künstlerischen Aktivitäten in der Stadt vernetzt ist.

Parallel dazu startet auch die Parallel Vienna, die heuer vom 7. bis 12. September in den Räumen der ehmaligen Semmelweis Frauenklinik in 1180 Wien, Hockegasse 37 stattfindet. 

Die neunte Ausgabe der Kunstmesse PARALLEL VIENNA findet vom 7. bis 12 September 2021 in der ehemaligen Semmelweisklinik, benannt nach dem bedeutenden Arzt und Geburtshelfer Ignaz Semmelweis, statt. Wie in den Jahren zuvor lädt das kuratorische Team wieder aufstrebende sowie etablierte künstlerische Positionen aus dem In- und Ausland ein, sich mit dem Gebäude und dessen Geschichte auseinanderzusetzen. Dabei werden rund 170 Räume der ehemaligen Geburtenklinik und der Krankenhausschule mit mehr als 600 künstlerischen Positionen bespielt. Zudem wird auf einer Bühne im Außenbereich der Klinik ein umfangreiches Performance-Programm präsentiert.

Den Abschluss macht die Messe der Kunsthändler und Galerien Fair For Art Vienna, die vom 2. bis 10. Oktober in der Aula der Wissenschaften in 1010 Wien, Wollzeile 27 A stattfindet. Erste Infos zur Fair for Art Vienna.

Galerien in ganz Österreich haben für den Herbst und Winter ein umfangreiches Programmangebot zusammengestellt. Dieses kann man im neuen Folder des Galerienverbandes erkunden, der ab September in allen teilnehmenden Galerien, Kulturinstitutionen und auf den Kunstmessen erhältlich ist. Die digitale Version gibt es bereits hier zum Download.

Abbildung: Kostis Velonis, Untitled (Bolders on a Slope), 2021, Acryl, Öl, Bleistift, Tusche und Pastelkreide auf Leinwand. Courtesy Kostis Velonis und Galerie Martin Janda.

Galerien in ganz Österreich präsentieren nach der Öffnung aktuelle und neue Programme
 

 

Am Freitag, 28. und Samstag 29. Mai 2021 haben Galerien aus ganz Österreich unter dem Motto Open days - New Shows von 11 - 19 Uhr geöffnet und bieten die Möglichkeit aktuelle und neue Ausstellungen zu sehen. Abweichende Öffnungszeiten sind auf den Webseiten der teilnehmenden Galerien zu finden.

Teilnehmende Galerien (Stand 25. Mai) - die Liste wird laufend aktualisiert

Gallery Week_End Salzburg, 27. - 31. Juli 2021

 

Mit dem GALLERY WEEK_END 2021 erhält die Kulturszene Salzburgs ein neues Veranstaltungsformat, das die qualitative Dichte der Galerien und Kunsträume dieser Stadt von nun an alljährlich in den Fokus rücken soll. An fünf Tagen bietet sich die Möglichkeit, aufgrund eines kompakten und abwechslungsreichen Programmangebotes in den zeitgenössischen Galerien und Ausstellungsräumen, die vielfältige Kunstszene vor Ort zu erkunden. Von professionellen Kunst- vermittler*innen geführte Touren gewähren einen tieferen Blick hinter die Kulissen. Ermöglicht werden Begegnungen und Gespräche mit den Künstler*innen und den Galerist*innen. Gerade in der heutigen Zeit werden jene Plätze dringend benötigt, in denen über den Weg der bildenden Kunst diskursive Freiräume entstehen, wo auch das Kontroversielle an- und weitergedacht werden kann.
Lassen Sie sich überraschen und inspirieren, seien Sie neugierig und lassen Sie sich auf einen Spaziergang durch die Welt der Kunst ein.
Mehr zum Programm und zu den Veranstaltungen >>>

Spark Art Fair 2021 - die neue Kunstmesse in Wien

 

SPARK Art Fair Vienna mit 71 internationalen Solopräsentationen

Das innovative Messeformat für zeitgenössische Kunst startet mit 71 Solopräsentationen von 59 Galerien und den drei kuratierten Sektionen

  • Perspectives von Tevž Logar
  • Utopia: Post-War von Sabine Breitwieser und
  • Interface – Contemporary New Media and Digital Art von Marlies Wirth.

Zwischen 24. und 27. Juni sind etablierte und aufstrebende internationale Galerien und Künstler*innen in der Wiener Marx Halle zu erleben. 

Jede Präsentation eine künstlerische Position: Bei der ersten SPARK Art Fair Vienna erlebt ein innovatives Messeformat Premiere. Einmalig für eine Kunstmesse mit internationalem Format und hochklassigen Galerien werden ausschließlich Solopräsentationen gezeigt. Insgesamt 71, davon 34 in den drei kuratierten Sektionen.

Wir wollen den Galerien und Künstlern so viel Raum wie möglich bieten und damit ihre bedeutende Rolle am Kunstmarkt betonen. Schließlich sorgen sie für das Neue und Aufregende – für die Kunst, die wir heute und morgen in Sammlungen und Museen erleben dürfen, erklärt Renger van den Heuvel, Geschäftsführer und Gründer der SPARK Art Fair Vienna, die Idee hinter dem Konzept.

MAXIMALE KONZENTRATION AUF KUNSTPRODUKTION

Die konzentrierte Präsentationsform der SPARK Art Fair Vienna rückt die jeweilige künstlerische Position ins Zentrum. Die Exklusivität ist für alle ein Gewinn: Die einzelnen Künstler*innen erhalten die volle Aufmerksamkeit für ihr aktuelles Schaffen, die Galerien werden noch stärker in ihrer Rolle als Entwickler und Förderer wahrgenommen und das interessierte Publikum erhält tiefere Einblicke ins künstlerische Schaffen. Wir fokussieren und schaffen damit den Rahmen für maximale Konzentration und eine intensive Auseinandersetzung. Wir sind stolz, dass bei der SPARK bereits 2021 zahlreiche bisher unveröffentlichte und eigens für die Messe geschaffene Werke präsentiert werden, freut sich Messeveranstalter Renger van den Heuvel. 

Teilnehmende Galerien

 

Das Programm der Galerien im Frühsommer 2021


Die heimischen Galerien, Museen und Kunstinstitutionen haben wieder ein umfangreiches Programm an Ausstellungen und Veranstaltungen zusammengestellt.

Der Folder des Galerienverbandes, der hier zum Download zur Verfügung steht, wird ab 19. Mai, wenn in Österreich das Kulturleben schön langsam wieder zurückkehrt, in allen beteiligten Galerien und Institutionen zur freien Entnahme bereitliegen.

Am Wochenende 28. und 29. Mai werden die Galerien in ganz Österreich unter dem Motto "open day - new shows" darüber hinaus wieder länger geöffnet haben, um ungehinderten Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen.

Wir freuen uns darauf!

Der Verband österreichischer Galerien moderner Kunst

Franz Wojda, 1939–2021


Der Kunstsammler Franz Wojda ist am 2. April 2021 nach langer schwerer Krankheit verstorben. Seine Leidenschaft für die zeitgenössische Kunst war sprichwörtlich und durchdrang sein Leben. Es war ihm und seiner bereits 2011 verstorbenen Frau Sigrid ein elementares Anliegen, mit großem Engagement Terrain für ein visuelles und intellektuelles Wahrnehmen und Diskutieren von aktueller Kunst zu schaffen und aktiv mitzugestalten. Beide haben in jahrzehntelanger Leidenschaft eine bedeutende internationale Sammlung geschaffen, die in Österreich einmalig ist.

Kunstsammeln ist auch eine Haltung und Franz und Sigrid Wojda waren ein Sammlerpaar, das insbesondere in Galerien gekauft hat. Er selbst hat die wichtige Rolle der Galerien für eine nachhaltige und seriöse Kunstvermittlung und die Entwicklung von Künstlerinnen und Künstlern immer wieder betont.

Die gute Beziehung zur heimischen Galerienszene beruhte auf seiner unersättlichen Neugierde und Begeisterung für Kunst. Er hatte große Freude an der direkten Begegnung mit Künstlerinnen und Künstlern, um deren Gedankenwelt und die Inhalte ihrer Werke genau zu verstehen. Weil die Sammlung Wojda immer umfangreicher geworden ist, hat er eine Software entwickelt, die die Klassifizierung und Archivierung von Kunstsammlungen ermöglicht, und die inzwischen auch von anderen Sammlern genutzt wird.

Wichtig war dem Sammlerpaar ihre Sammlung immer wieder öffentlich zugänglich zu machen. Bis zuletzt hat Franz Wojda an Projekten mitgearbeitet, die das auch in Zukunft möglich machen sollten. 

Die österreichischen Galeristinnen und Galeristen werden Franz Wojda vermissen, als Kunstkenner, als Sammler und als Freund.

Der Verband österreichischer Galerien moderner Kunst