Als eines der ersten Projekte unter der Direktion von Christoph Thun-Hohenstein will das MAK mit der Initiative MAP – Memory and Progress gemeinsam mit einer besonders interessierten Öffentlichkeit Entscheidungs­grundlagen für die Weiterentwicklung der Sammlung, für die Neugestaltung der Schau- und Studiensammlung, für prioritäre Sonderausstellungen und Diskursprogramme sowie für anzustrebende Kooperationen definieren.
 
In der ersten Phase dieses Projekts soll in öffentlich zugänglichen Diskussions­veranstaltungen im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2011 eine kritische Auseinandersetzung mit Stellenwert und Gewicht des kulturellen Gedächtnisses („memory“) stattfinden und Perspektiven für die Weiterentwicklung („progress“) des MAK und seines gesellschaftlichen Auftrags erarbeitet werden. Als Resultat dieses Prozesses soll eine Landkarte („map“) für die Zukunft des Museums skizziert werden.